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Bildung und Gebrauch der Zeitformen des Indikativs

Die Zeitformen werden absolut und relativ gebraucht. Beim absoluten Gebrauch bezieht sich der Vorgang auf eine der drei Zeitstufen, auf die Gegenwart, die Vergangenheit oder die Zukunft. Der relative Gebrauch der Zeitformen setzt das Vorhandensein von mindestens zwei Vorgängen voraus: der eine Vorgang steht in einem bestimmten zeitlichen Verhältnis zu dem anderen. Der relative Gebrauch geschieht immer in Verbindung mit ihrem absoluten Gebrauch: die Zeitformen bezeichnen eine Handlung als vergangen, gegenwärtig oder zukünftig (absolute Bedeutung) und zugleich als gleichzeitig oder nichtgleichzeitig (relative Bedeutung).
Das zeitliche Verhältnis zwischen den Vorgängen kann von zweierlei Art sein:
  • Beide Vorgänge beziehen sich auf die gleiche Zeitstufe (das Verhältnis der Gleichzeitigkeit). Die Gleichzeitigkeit wird meist durch dieselbe Zeitform ausgedrückt (Präs - Präs, Prät - Prät, Plusquam - Plusquam usw.), zuweilen auch durch verschiedene Zeitformen derselben Zeitstufe (Prät - Perfekt, Präsens - Fut I usw.)
  • Einer der Vorgänge vollzieht sich früher als der andere (das Verhältnis der Nichtgleichzeitigkeit). Die Nichtgleichzeitigkeit wird im Deutschen durch besondere grammatische Mittel, nämlich durch verschiedene Zeitformen bezeichnet: die Vorzeitigkeit in der Vergangenheit (Plusquam - Prät), die Vorzeitigkeit in der Zukunft (Perfekt od. Futur II - Futur I od. Präsens)

Das Präsens bezeichnet in erster Linie einen Vorgang in der Gegenwart. Es kann aber auch zur Bezeichnung der übrigen zwei Zeitstufen, der Vergangenheit und der Zukunft gebraucht werden. Das Präsens dient:

  • zur Wiedergabe eines gegenwärtigen Geschehens (die Hauptbedeutung)
  • zur Wiedergabe eines allgemeingültigen Vorgangs (allgemeine Feststellungen, Sprichwörter usw.): Moskau ist die Hauptstadt Russlands
  • zur Wiedergabe eines zukünftigen Geschehens (namentlich im umgangssprachlichen Gebrauch), meist in Verbindung mit entsprechenden Zeitangaben.
  • zur Wiedergabe eines vergangenen Geschehens bei lebhafter, anschaulicher Schilderung, im Wechsel mit dem Präteritum (das Präsens der belebten Erzählungen): Während ich so in Andacht versunken stehe, höre ich, dass neben mir jemand ausruft...

Das Präsens wird von dem Infinitivstamm mittels der Personalendungen gebildet. Alle Verben (außer sein, werden und den Verben praeteritopraesentia) weisen dasselbe System der Personalendungen auf.
Die schwachen Verben, deren Stamm auf t, d, chn, dn, ffn, gn, tm auslautet, bekommen die Personalendungen -est und -et: leitest, wartet, redest, zeichnet. Auch starke Verben auf d bzw. t mit i(ie) bzw. ei im Stamm erhalten die gleichen Personalendungen: bietet, bindest, bittet, findest, gleitet, leidest, meidet. Die Verben mit einem Zischlaut im Auslaut (s, ss, ß, z, tz) haben in der 2. Person Singular Doppelformen. Dazu gehören die Verben: blasen, essen, genesen, genießen, gießen, hassen, heißen, heizen, lassen, messen, preisen, rasen, reizen, reißen, schießen, sitzen, stoßen u.a. (du ißt - issest, du genießt - genießest). Die kürzeste Form ist gebräuchlicher.
Die starken Verben mit a im Stamm (außer schaffen) bekommen in der 2. und 3. Person Sg den Umlaut: bläst, trägst, fängt... Den Umlaut bekommen auch die Verben laufen, saufen, stoßen: läuft, stößt, säuft.
Die meisten starken Verben mit dem Stammvokal e verändern in der 2. und 3. Person Sg das e zu i bzw ie: brichst, hilfst, befiehlt. Auch die Verben erlöschen und gebären haben in der 2. und 3. Person Sg ein i(ie): sie erlischt, gebiert (auch: gebärt).
Starke Verben, deren Stamm auf t auslautet und deren Stammvokal a bzw. e sich in der 2. und 3. Person Sg verändert, bekommen in der 2. Person Sg die Personalendung -st, in der 2. Person Plural -et, in der 3. Person Sg verschmilzt die Personalendung mit dem Stamm -t: braten, halten, raten, fechten, flechten, gelten, schelten, treten (hältst, hält, flichst, flicht).
Merke: Die Verben nehmen und treten verändern das lange e zu einem kurzen i: nimmst, trittst.
Manche starken Verben verändern in der 2. und 3. Person Sg ihr Stamm -e nicht: bewegen, heben, genesen, weben u.a. Dies gilt auch von den unregelmäßigen Verben gehen und stehen. Das Verb laden hat in der 2. und 3. Person Sg Doppelformen: du ladest - lädst; er ladet – lädt

Das Präsens der Verben praeteritopraesentia (dürfen, könne, mögen, müssen, sollen, wollen, wissen).
Das Präsens der unregelmäßigen Verben (sein, haben, werden, tun)

Das Präteritum (Imperfekt) dient zur Wiedergabe von vergangenen Handlung, einem Bericht (die Hauptbedeutung). Die Vorgänge können dabei zu gleicher Zeit geschehen oder aufeinander folgen.
Im Präteritum erhalten die Verben Personalendungen, die 1. und die 3. Person Sg ausgenommen (ich sagte, du sagtest, er sagte)
Die Personalendungen werden dem Präteritumstamm beigefügt. Der Präteritumstamm der schwachen Verben wird aus dem Präsensstamm und dem Suffix -(e)te gebildet. Das Suffix -ete bekommen die schwachen Verben, deren Stamm auf t, d, chn, dn, ffn, gn, tm auslautet: wartete, zeichnete.
Der Präteritumstamm der starken Verben wird mit dem Ablaut gebildet: kommen - kam, schreiben - schrieb, fahren - fuhr, laufen - lief usw.
Die Modalverben bilden der Präteritumstamm mit dem Suffix -te und verändern den Stammvokal (außer sollen und wollen): dürfen - durfte, können - konnte, sollen - sollte, wollen – wollte
Die unregelmäßigen Verben haben folgende Präteritumstamm: sein - war, haben - hatte, werden - wurde, stehen - stand, gehen - ging, bringen - brachte, tun – tat
Das Präsens und das Präteritum sind einfache Zeitformen, d.h. sie werden durch eine Verbalform ausgedrückt. Die übrigen vier Zeitformen werden aus zwei oder mehr Verbalformen gebildet. Zur Bildung der zusammengesetzten Zeitformen dienen die Hilfsverben haben, sein, werden. Das Vollverb steht in einer infiniten Verbalform: im Partizip II oder im Infinitiv.Das Perfekt. Das Perfekt bezeichnet gleichfalls einen Vorgang in der Vergangenheit. Es steht in kurzen Berichten, Mitteilungen (daher oft im Gespräch, im Dialog), bei der Feststellung von Tatsachen, oft auch zum Hervorheben eines Gedankens, der besonders wichtig ist. Das Perfekt bezeichnet häufig eine vergangene Handlung, deren Folgen für die Gegenwart von Bedeutung sind.
Das Perfekt wird mit dem Hilfsverb haben/sein im Präsens und dem Partizip II des entsprechenden Verbs gebildet. Die Mehrheit der Verben wird mit haben konjugiert. Hierzu gehören:

  • alle transitiven Verben
  • alle reflexiven Verben
  • alle unpersönlichen Verben
  • Modalverben
  • viele intransitive Verben: a) Verben, die einen Zustand, ein Gefühl, einen Vorgang in seinem Verlauf ausdrücken b) die Verben, die mit einem Dativobjekt gebraucht werden und keine Bewegung ausdrücken c) Verben, die einen festen Anfangs- und Endpunkt bezeichnen.

Mit sein:

  • intransitive Verben, die eine Bewegung oder den Übergang von einem Zustand zu einem anderen bezeichnen
  • begegnen, passieren, geschehen, bleiben, gedeihen, gelingen, mißlingen, glücken, sein, werden

Das Plusquamperfekt. Das Plusquamperfekt bezeichnet einen Vorgang in der Vergangenheit und wird in der Regel relativ gebraucht. Es drückt die Vorzeitigkeit in der Vergangenheit aus; dabei dient das Plusquamperfekt meist zur Bezeichnung eines Vorgangs, der erst erwähnt wird, nachdem andere zeitlich später geschehene Vorgänge genannt worden sind. Die Geschehnisse werden somit in einer anderen Reihenfolge geschildert, als sie tatsächlich vor sich gegangen sind: Ich war wie zerschlagen, ich hatte seit dem vorigen Morgen nichts gegessen.
Diese Regel gilt nicht für Satzgefüge mit Nebensätzen, die durch nachdem, als, seit(dem) eingeleitet werden, wenn der Nebensatz dem Hauptsatz vorausgeht. In diesem Fall wird der früher geschehene Vorgang (im Plusquamperfekt) auch zuerst genannt: Als er seine Rede beendet hatte, zogen die Delegierten an der Tribüne vorüber
Das Plusquamperfekt wird mit dem Hilfsverb haben/sein im Präteritum und dem Partizip II des entsprechenden Verbs gebildet.
Bei der Bildung des Perfekts und des Plusquamperfekts der Modalverben sind folgende Regeln zu beachten:

  • Tritt zum Modalverb im Satz ein anderes Verb im Infinitiv, so wird die starke Form des Partizips II gebraucht: Dein ganzes Leben hast du schwer arbeiten müssen
  • Tritt zum Modalverb kein anderes Verb im Infinitiv, so wird die schwache Form des Partizips II gebraucht: Er hatte schon am folgenden Tag aus der Stadt gemußt

Das Futur I und das Futur II. Das Futur I bezeichnet eine zukünftige Handlung. Im relativen Gebrauch bezeichnet das Futur I die Gleichzeitigkeit. Es wird mit dem Hilfsverb werden im Präsens und dem InfinitivI des entsprechen Verbs gebildet: Du kannst ganz ruhig schlafen. Ich werde dich wecken
Das Futur II bezeichnet gleichfalls eine zukünftige Handlung und wird relativ gebraucht. In Verbindung mit dem Futur I oder mit dem Präsens drückt es die relative Zukunft aus: Nachdem ich den Doktor gemacht haben werde, suche ich im Ausland eine mir zusagene Stellung
Das Futur II wird immer häufigen durch das Perfekt verdrängt, das in Verbindung mit dem Futur I bzw. dem Präsens die relative Zukunft bezeichnet: Jetzt lass ich dich nicht mehr los, bevor du mir nicht alles gesagt hast

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